SPD will Krankheiten durch mehr Rehabilitation und Prävention vermeiden

Veröffentlicht am 15.01.2025 in Partei
 

Die Verwaltungsleiterin der Fachklinik Schuppenhörnle in Feldberg-Falkau, Astrid Bretthauer-Löffler, überreicht zusammen mit Kolleginnen aus dem Klinik-Team der SPD-Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter den Reha-Staffelstab. Hinten links: Benjamin Nickelsen, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Arbeitskreises für Familienhilfe, hinten rechts: Winfried Plötze, Landesgeschäftsführer der BARMER GEK Baden-Württemberg.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter hat sich am 13. Januar in der Rehabilitationsklinik Schuppenhörnle in Feldberg-Falkau erneut über die Bedeutung von Rehabilitation und Prävention für die Verhinderung von Krankheiten informiert. Seit rund einem Jahrzehnt drängt die SPD immer wieder auf eine Verbesserung der Rehabilitation und Prävention von Krankheiten. Viele Krankheitskosten und Fehlzeiten können durch Verhaltensänderungen vermieden werden. Die SPD-Abgeordnete hob hervor, dass es ein großes Anliegen der SPD sei, besonders Alleinerziehende und deren Familien zu entlasten und zu unterstützen. Gezielte niedrigschwellige Informationen und Unterstützungen bei „kleinen Wehwehchen“ könnten dafür sorgen, dass Ärzte, Notarztpraxen oder die Notaufnahme der Kliniken nur in den wirklich wichtigen Fällen aufgesucht würden. Vielfach fehle heute medizinisches Grundwissen, das früher im Mehrgenerationenhaushalt direkt weitergegeben worden sei. Ein zweiter wichtiger Punkt sei richtige Ernährung. Viele Erkrankungen wie Übergewicht, Gelenkprobleme, Kreislaufschäden oder zu hoher Blutzucker könnten durch ein Ernährungstraining in einer Präventions- oder Rehabilitationseinrichtung entweder vermieden oder deutlich gelindert werden. Gerade Mutter/Vater-Kind-Kuren seien wichtig, um Überlastungen oder Burn Out zu verhindern und Hilfen für einen stressärmeren und strukturierten Alltag zu geben. In einem Fachgespräch zusammen mit Klinikleitung und einem Vertreter der Krankenkassen wurden zwei Hauptprobleme angesprochen. „Effektive Gesundheitsvorsorge scheitert oft – und gerade im ländlichen Bereich - an der zu strikten Trennung zwischen Rehabilitation der Rentenversicherung, Rehabilitation und Prävention freier Klinikträger sowie stationärer und ambulanter fachärztlicher Behandlung“, hob Schwarzelühr-Sutter hervor. Der Vertreter der Krankenkasse bestätigte, kein anderes Land leiste sich ein derartig getrenntes System einer doppelten fachärztlichen Versorgung im ambulanten und stationären Bereich. Oft sei die ambulante Begleitung nach einem Aufenthalt in einer Rehaklinik nicht sichergestellt und die Wirkung könne verpuffen. Hier müsse es dringend mehr Kooperation geben, damit die Versorgung in der Summe einfacher und zudem preiswerter werde. Ein zweites Problem sei, dass es bei den Rehabilitationsmaßnahmen der Krankenkassen im Gegensatz zur Rentenversicherung  keine bundeseinheitlichen Regelungen zur Leistungserbringung, Behandlung und Vergütung gebe. In jedem Bundesland habe fast jede Krankenkasse eigene Regelungen, wie und in welcher Höhe bestimmte Leistungen erstattet werden. Hier könnten sehr viele Kosten durch  Leerlauf und Bürokratie ebenso wie ein „Leistungsdumping“ und damit Einsparungen an falscher Stelle vermieden werden, die sinnvoller in die Rehabilitation investiert werde. Die Klinikleitung am Schuppenhörnle übergab zum Abschluss der SPD-Bundestagsabgeordneten einen roten Staffelstab für die sogenannte Reha-Zukunftsstaffel- Die bundesweite Spitzenvereinigung Deutsche Gesellschaft für Rehabilitation (DEGEMED) will mit diesen Staffelstäben die örtlichen Abgeordneten für die Erfordernisse einer sinnvollen Rehabilitation sensibilisieren. 

Für uns in Berlin

 

Parlamentarische Staatssekretärin RITA SCHWARZELÜHR-SUTTER MdB

Wahlkreis Waldshut

schwarzelühr-sutter.de