Komasaufen - Wie gefährdet ist unsere Jugend?

Veröffentlicht am 31.05.2010 in Kommunalpolitik
 

"Anja Vigenschow" / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nc)

Unter dem Titel "Komasaufen - Wie gefährdet ist unsere Jugend?" veranstaltete der SPD-Ortsverein am 25. Juni 2010 eine Podiumsdiskussion. Zum Thema diskutierten als Experten Notfallmediziner Dr. Heiner Jordan, Wilfried Könnecker, Suchtbeauftragter des Landkreises Waldshut, Jugendsozialarbeiter Thomas Lewe und Hans Stenzel Suchtberater bei der Polizeidirektion Waldshut-Tiengen unter Moderation von Daniel Strunze in der Haupt- und Werkrealschule Lauchringen.
Wilfried Könnecker zeigte in seiner Einführung auf, dass Jugendliche immer früher mit dem Konsum von Alkohol beginnen. Als Hauptmotiv für den oft exzessiven Alkohlokonsum, der im Extremfall nicht selten mit einer Alkoholvergiftung und der Einlieferung ins Krankenhaus endet, nennen die Jugendlichen den Abbau von Frust oder einfach nur, dass sie Spaß haben möchten.
Einig war sich die Runde darin, dass einerseits Vereine bei der Organisation von Festveranstaltungen mehr in die Pflicht zu nehmen seien. Andererseits müssten Jugendliche aber auch eine Feierkultur ohne Alkohol entwickeln können. Als vorbildhaftes Projekt wurde dazu von Thomas Lewe die "F-Club-Parties" vorgestellt. Bei diesen Parties die etwa vier mal im Jahr in unterschiedlichen Gemeinden des Landkreises stattfinden sind Alkohol und Zigaretten verboten. Die Parties, bei denen das Programm von Jugendlichen mitgestaltet wird, werden gut angenommen und vermitteln, dass man Spaß auch ihne Alkohl haben kann.

 

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