26.09.2018 in Kommunalpolitik

Kommunaler Fahrradausflug in Lauchringen

 
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Kommunaler Fahrradausflug der SPD in Lauchringen

Dieses Jahr waren wir bei bestem Wetter am 22.09. mir unseren Fahrrädern in Lauchringen unterwegs. Gestartet sind wir im Abendteuerland des Familienzentrums, sind dann zur in Bau befindenden Umfahrung geradelt, um den Ausflug beim Mehrgenerationenhaus im Riedpark zu beenden.

Bericht des Südkuriers

 

07.09.2018 in Ortsverein

Neuaufstellung des OV und Kommunalwahl 2019 prägen Parteiarbeit

 
Vorstandschaft 2018

Die Neuaufstellung des Ortsvereins und die Kommunalwahlen im kommenden Jahr beschäftigen die SPD Lauchringen 2018. Dies machte der bisherige Vorsitzende, Maximilian Mager, in seinem Rückblick in der Hauptversammlung im Gasthaus Küssaburgblick, deutlich. Das letzte Jahr sei von einigen Höhen und Tiefen geprägt gewesen. Besonders hob er die Entscheidung über die Groko hervor, die viele Kontroversen in der Partei auslöste und leider auch den Austritt zweier Mitglieder zur Folge hatte. Dank dem neu eingeführten Stammtisch, der regelmäßig an wechselnden Orten stattfindet, seien die Genossen und Genossinnen im Ortsverein wieder zusammengeschweißt worden. Für die Kommunalwahl 2019 wird intensiv in Kleingruppen das Wahlprogramm, in den Bereichen Soziales, Wohnen, Umwelt und Infrastruktur, vorbereitet.

Aus dem Gemeinderat berichtete Hildegard Rogg. Das Richtfest am 14.09.18 beim Mehrgenerationenhaus, ein neuer Bebauungsplan mit 9 bis 10 Einheiten in Unterlauchringen, der Ausbau des Betreuungsangebotes im Kindergarten Oberlauchringen, sowie die Dachsanierung des Feuerwehrgerätehauses seien die aktuell wichtigsten Punkte.

Bei den Vorstandswahlen wurden neu Philipp Schmidt-Wellenburg zum 1. Vorsitzenden, Marion Hackel zur 2.Vorsitzenden und Dieter Michel zum Kassier gewählt. Hans-Peter Höfert wurde als Schriftführer wiedergewählt. Als Beisitzer fungieren Maximilian Mager, Gertraud Lorenz, Hildegard Rogg, Rita Schwarzelühr-Sutter, Willi Dold, Regina Schmied und Ingrid Pichler.

Im Ausblick auf das kommende Arbeitsjahr durch den neu gewählten 1.Vorsitzenden Philipp Schmidt-Wellenburg, bedankte dieser sich zunächst für das Vertrauen und freute sich, dass er ein erfahrenes und gutes Team habe. Desweiteren dankte er Maximilian Mager dafür, dass er das Amt vor einem Jahr souverän übernommen, und dem Ortsverein den Übergang ermöglicht habe, sich neu zu ordnen.

Als nächste wichtige Termine, die es zu organisieren gilt, stehen die Kommunalpolitische Radtour am 22.09.18, sowie die Kommunalwahlen am 26.05.19 an.

Mit Blick auf die kommenden Kommunal- und Europawahlen spannt Philipp Schmidt-Wellenburg den Bogen vom Lokalen zum Globalen. Die Gemeinde beeinflusst Lokales mit Auswirkungen auf das Globale, und Europa hat die Möglichkeit, Globales zu ändern, mit Folgen im Lokalen. Zudem dürfe bei beiden Wahlen jeder wählen, der einen europäischen Pass besitzt. Für die Gemeinde entscheidend ist das Wohlbefinden eines jeden. Zusammengefasst kämpfe der Ortsverein für ein neues, ökologisch nachhaltiges und solidarisches Lauchringen.

In ihrem Bericht aus Berlin ging die parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter auf den Konflikt zwischen notwendigem Technologiewandel und dem Erhalt von Arbeitsplätzen, z.B. im Bereich des Kohleausstiegs ein. In diesem Zusammenhang lobte sie auch den überparteilichen Klimarat in Lauchringen und betonte die Notwendigkeit einer nachhaltigen Landwirtschaft, bei der auch die Bauern etwas verdienen.

Rita Schwarzelühr-Sutter und Philipp Schmidt-Wellenburg freuten sich, mit dem Ortsverein die Kommunal- und Europawahlen im nächsten Jahr anzugehen.

26.06.2018 in Bundespolitik

Die Energiewende auf dem Bierdeckel

 
Flyer Einladung Diskussion zur Energiewende

Du wolltest schon immer mal wissen wie das mit der Energiewende klappen kann? Uns allen ist die drohende Klimakatastrophe klar, aber wenn jährlich die Energiepreise steigen dann tut das weh!

Der SPD-Kreisverband Waldshut lädt herzlich ein zur Gemeinschaftsveranstaltung (zusammen mit BUND und Bündnis 90 Die Grünen)

"Die Energiewende auf dem Bierdeckel"

mit Daniel Bannasch, Geschäftsführer von MetropolSolar Rhein-Neckar

am 16. Juli 2018, 19 Uhr

bei Stefan Drayer im Gewerbepark (Im Kies 13, 79771 Klettgau)

21.02.2018 in Ankündigungen

Einladung zum Dialog über den Koalitionsvertrag: Deine Meinung ist gefragt!

 

Ob die SPD in eine Regierung mit CDU und CSU eintritt, entscheidest am Ende Du. Wir haben hart verhandelt und dabei viel erreicht, um das Leben u.a. von Familien, jungen Menschen, ArbeitnehmerInnen und RentnerInnen spürbar zu verbessern. Lass uns zusammen das Erreichte diskutieren.

Deine Meinung bestimmt über die Zukunft unseres Landes.

Keine andere Partei in Deutschland lebt Demokratie so sehr wie wir. Der Parteitag im Januar in Bonn war der Ausgangspunkt für eine neue SPD. Diesen Weg gehen wir mit dem Mitgliedervotum jetzt weiter.

 

07.01.2018 in Reden/Artikel

Eindrücke eines Neumitglieds: Ein Jahr SPD

 

Ein Jahr SPD

Gedanken zu meinem ersten Jahr als Genosse

Vor einem Jahr bin ich das erste Mal zum Neujahrskegeln des Ortsvereins Lauchringen gekommen. Heute jährt sich dieses Ereignis – ein guter Grund für einen Rückblick.

Wie kam es, dass ich im Herbst 2016 Fabian Wunderlich, den damaligen Ortsvorsitzenden, kontaktierte, um mich bei der SPD politisch zu engagieren? Seit Jahren wollte ich mich für eine offene, pluralistische und solidarische Gesellschaft einsetzen und engagieren. Doch wie so oft im Leben, kam einiges dazwischen: die Promotion und Hochzeit in Frankreich, Anstellung in der Schweiz, die Geburten meines Sohnes und meiner beiden Töchter. Nachdem sich die Wogen gelegt und meine Familie die ersten Wurzeln in Lauchringen geschlagen hatte, regte sich erneut der Wunsch, mich politisch für mehr Freiheit, Solidarität und evidenzbasierten, gesellschaftlichen Fortschritt einzusetzen.

Zur selben Zeit passierte das Undenkbare, die ach so rationalen Briten votierten vollkommen irrational für den Brexit und ein egomanischer Selbstdarsteller mit der Aufmerksamkeitsspanne eines Kleinkindes wurde zum Präsidenten der USA gewählt. Gleichzeitig und bis heute erstarkten xenophobe, nationalistische und europafeindliche Parteien in Deutschland und den Nachbarländern. Es schockierte mich, dass Parteien, wie die konservativ-nationalistische AFD mit ihrem menschenverachtenden Geschrei nach Volk und Identiät, immer mehr Zulauf bekommen. Was läuft hier falsch? Ich musste aufstehen und mich politisch in Deutschland und Europa für Freiheit, Pluralität und Solidarität einsetzen, gerade weil 2017 ein Bundestagswahljahr war.

Die CDU und CSU hatten sich 2016 total zerstritten, die SPD hat erfolgreich und effektiv in der gesamten Legislaturperiode Ihre Ziele umgesetzt und Deutschland sozialer und gerechter gemacht. Anfang 2017 gab es bei den Wählern eine Wechselstimmung. Der strategisch geschickte Wechsel an der SPD-Spitze führte zu einer Verstärkung dieser Stimmung, die SPD war plötzlich in der Gunst des Wählers stark im Aufwind. Mit Martin Schulz übernahm ein Unverbrauchter, aber auch Unerfahrener das Ruder und definierte die große Vision seines Bundestagswahlkampfes: „Zeit für mehr Gerechtigkeit“.

Für mich war dies der erste aktive Wahlkampf überhaupt! Mit Rita Schwarzelühr-Sutter, unserer Direktkandidatin und Lauchringer Ortsvereinsmitglied, marschierte ich von Tür zu Tür; ich organisierte einen Wahlkampfstand am Samstag vor der Wahl in Lauchringen, bei anderen Gelegenheiten konnte ich leider aus beruflichen oder familären Gründen nicht. Ich war ein wenig irritiert. Insgesamt schien mir dieser Wahlkampf, nicht nur bei uns in der Gemeinde, wenig koordiniert. Moderne Medien und eine gezielte Kampagne, um den Slogan zu unterfüttern und auszubuchstabieren, waren kaum zu erkennen. Anscheinend beliebig wurden Themen und Diskurse ausgerufen, dann aber nicht schlüssig in eine Gesamtvision eingebettet.

Das Ergebnis ist uns allen bekannt, die SPD kassierte Ihr historisch schlechtestes Bundestagswahlergebnis. Die CDU/CSU übrigens auch. Die AFD, mit ihrem illiberalen, unkoordinierten, völkischen Geschrei wurde drittstärkste Kraft; eine Katastrophe.

Wie war das möglich? Dazu später mehr...

Noch in der Wahlnacht erklärte Martin Schulz mit großer Unterstützung in der Partei, dass die SPD in die Opposition gehen würde und für eine weitere Große Koalition nicht zur Verfügung stände. Andrea Nahles freute sich erkennbar auf Ihre neue Rolle als Oppositionsführerin und versprach was ordentlich „auf die Fresse“. Dieses übereilte und strategisch ungeschickte Verhalten verhinderte zum einen eine unvoreingenommene Analyse des SPD-Wahlkampfs, aber auch der gesellschaftlichen Situation, zum anderen reduzierte es unnötig, in einer historisch schwierigen Situation, die politische Manövrierfähigkeit der SPD. Stattdessen waren schnell die alleinigen

MdB Rita Schwarzelühr-Sutter

http://www.schwarzelühr-sutter.de/

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